Losreisen |
Miriam85
Mutproben-Bestreiter
  

Dabei seit: 29.05.2007
Beiträge: 144
Herkunft: Niedersachsen
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Wir habe auch so einen Härtefall, unser 15 Jähriges Beistellpferd. Sie reißt sich auch immer los wenn ihr was nicht passt, dazu kommt noch das sie ein Kleber ist und Panik bekommt wenn ein anderes Pferd weg geht oder sie alleine bleiben muss.
Normalerweise lässt sie sich einigermaßen gut führen, doch wenn ich sie in den Stall bringe und sie dort alleine bleiben muss, weil wir mit den anderen beiden ausreiten wollen, merkt sie dies sofort und reißt sich los und rennt zurück. Wenn es gar nicht klappt muss sie so lange laufen bis sie rein geht, denn sie weiß ja das sie rein soll und wenn sie nicht freiwillig mit kommt muss sie halt was tun, ich hoffe ja das es sich dadurch mit der Zeit bessert, in den letzten Jahren musste sie dann auch nicht in den Stall, aber da wir nur noch drei Pferde haben kommt es jetzt halt mal vor.
Wenn ich sie z.B. reinhole zum fressen läuft sie machmal los und flitzt dann in den Stall ich hole sie dann immer wieder dahin zurück wo sie sich losgerissen hat und versuche es neu.
@Pongoknuffel: Wie reagiert er denn wenn du mit ihm kehrt machst wenn er runspinnt? Ich würde mal versuchen sobald du merkst, dass er auf die Weide drängelt, umzukehren und wenn er ruhig ist weiter zur Weide und ihn erst rauflassen wenn er ruhig ist. Meine Stute hat beim spazierengehen immer gedrängelt und auf dem Weg nach Hause war es sehr schlimm, sie ist zwar nicht losgelaufen aber einen ganz schnellen Schritt gegangen, erst habe ich sie angehalten und rückwärtz gerichtet, das brachte einen kleinen Erfolg. Dann bin ich dazu übergegangen sobald sie drängelt umzukehren und in die engegengesetzte Richtung, nach Hause ging es erst als sie sich meinem Tempo anpasste.
Gruß Miriam.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Miriam85: 15.04.2010 16:28.
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15.04.2010 14:23 |
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Hafi Frau

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 05.07.2007
Beiträge: 3.289
Herkunft: Marburg
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Pongo, da ist GRAS drauf. Frisches leckeres Gras. Darum. Und wenn die Kumpels da schon stehen, kann man ja vielleicht gleich am Anfang schon mal ne lockere Runde mit denen Rumspacken.
Ich hab mal eine Frage:
WER geht zuerst auf die Koppel? Gehst DU vor oder tut ER das?
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Tagebuch
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15.04.2010 22:12 |
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Pongoknuffel

Haflinger-Psychoanalytiker
   

Dabei seit: 11.06.2009
Beiträge: 1.793
Herkunft: Hochschwarzwald
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@ Miriam: Im Koppeleingang kann ich schlecht umdrehen, ohne dass er auf die halb im Eingang liegende Bänder tritt... Vor allem hätte ich, wenn er so losstürmt wie letztens, auch keine Chance.
Stimmt aber - sobalt er vor der Koppel unruhig wird, dreh ich ihn um und geh solange Richtung Stall, bis er ruhig ist. Danke für den Tipp!
@Hafi Frau: Klar geh ich vor! Wie überall, wenns eng wird. Geführt wird grundsätzlich auf Kopfhöhe.
Die letzten Tage hat´s übrigens wunderbar geklappt!!! Hab mit dem Pfleger gesprochen, dass er die beifden anderen erst rausstellt, wenn Fernando schon drauf ist. Jetzt ist es gar kein Problem! Ich führe ihn rein, dreh ihm um, als Belohnung für´s Liebsein gibt´s ´ne halbe Karotte. Dan mach ich das Halfter ab - er bleibt brav stehen, bekommt die zweite Karottenhälfte und bleibt immer noch stehen. Ich muss ihn regelrecht wegscheuchen!
Dann warte ich, bis der Pfleger mit den beiden anderen kommt, und mach ihm die Koppel auf.
Erstaunlicherweise nimmt Fernando von den zwei kaum Notiz, wenn sie auf die Koppel kommen!
Beim Reinholen ist er übrigens ganz toll!
Ich bin halt jetzt jeden Morgen und fast jeden Mittag zum Raus- und Reinbringen da. Und Abends zum Reiten...
Aber was tut man nicht alles, um seinem Pferd irgendwelche Unarten abzugewöhnen... *seufz*
__________________ LG, Birgit
Reittagebuch
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Pongoknuffel: 15.04.2010 22:41.
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15.04.2010 22:36 |
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Ollimaus

Blondschopf-Flugkünstler


Dabei seit: 08.03.2007
Beiträge: 926
Herkunft: Essen
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Hallo,
Emma kann das mit dem losreissen auch ganz gut und stürmte früher auch immer in die Box.
Mit der Box habe ich so verfahren, dass jedesmal wenn sie reingestürmt ist, ich sie wieder umgedreht habe und wir ne Runde um den Hof sind. Puh meint ihr wie schnell so ein verfressener Haffi das kapiert.
Mittlerweile bleibt sie vor der offenen Boxentür stehen und wartet bis ich vorgehe.
Das Stallpersonal hat das auch nicht geübt mit ihr, da haben die Male die ich sie reinbringe (reinholen ab und zu und reinstellen nach der Arbeit) völlig ausgereicht um das zu verstehen.
Losreissen tut sie sich auch fast gar nicht mehr und wenn sie es versucht habe ich jetzt immer ne Longe dran anstatt Trense mit Zügeln oder Strick. Egal ob Trense oder Halfter, da ist immer die Longe dran und sie merkt langsam, dass sie nicht weit kommt, denn selbst wenn sie es versucht, mit Longe habe ich mehr Spielraum.
Klappt super damit.
Zur Weide kann ich sie auch ganz entspannt bringen, Halfter und Strick (eventuell die ersten Weidetage anstatt Strick ne Longe) und dann Weide auf, Emma drauf, Strick/Longe ab und dann trottet sie los.
Wir machen viel Bodenarbeit und das hilft absolut. Wenn ich stehen bleibe hat sie das auch zu tun, egal ob im Schritt oder Trab. Haben wir lange geübt und bis auf wenn sie unaufmerksam ist klappt das auch gut.
LG Tanja
__________________ http://www.das-haflingerforum.de/wbb/thread.php?postid=798682#post798682
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16.04.2010 07:44 |
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waves

Mutproben-Bestreiter
  

Dabei seit: 26.10.2007
Beiträge: 100
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Hallo!
Ich schließe mich diesem Thema mal an und hoffe das ist ok? habe ein ähnliches Problem. Meine Stute stand aufgrund eines Sehnenschadens lange Zeit in der Box. seit sie wieder mit ihren Kumpels auf der Weide ist, klebt sie noch viel mehr als jemals zuvor. Bis heute ging es immer irgendwie. Als ich sie heute holen wollte, ging gar nichts mehr. Ich machte ihr den Maulkorb / Fressbremse ab, das Halfter um. Wir sind ein paar Meter gegangen, sie wollte fressen (geht ohne Maulkorb ja viel besser) und ich zog sie weiter. Daraufhin hatte sie entschieden, dass sie dann eben geht und zuckelte mit fliegendem Strick zum Fressen und zu den anderen Pferden zurück
Ok, ich habs dann noch 2 x mal versucht und jedes Mal das gleiche Spiel. Also nahm ich ihre Freundin mit, der sie sonst immer folgt. Die Freundin schrie und schrie den ganzen Weg, aber Happy blieb
Also wieder zurück und auf ein Neues versucht das Pferdchen mit zu bekommen. Leider ohne Erfolg. Um von mir weg zu kommen sprang sie immer wieder recht ungeschickt über die kleinen Entwässerungsgräben auf der Wiese (ganz toll für den Sehnenschaden)...
Früher hätte ich sie mit ner Longe geholt und nach 1-2 Metern weglaufen sie ruckartig rum gezogen. Das geht mit der Sehne nicht mehr
Mit Trense, Hengstkette etc ist mir das Risiko zu hoch, falls sie los rennt und drauf tritt.
Hat bitte jemand einen sehnenfreundlichen Rat für mich??? Dominanztraining etc. haben wir längst alles hinter uns. Zudem sie solche Marotten meist so lange zeigt, bis sie x mal NICHT damit durch gekommen ist
__________________ Fotobox von Happy
http://www.das-haflingerforum.de/wbb/thread.php?threadid=14760
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30.07.2010 00:20 |
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Pongoknuffel

Haflinger-Psychoanalytiker
   

Dabei seit: 11.06.2009
Beiträge: 1.793
Herkunft: Hochschwarzwald
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Kannst du den Maulkorb drauflassen und das Halfter einfach drüberziehen? So wird sie für ihr Losreißen nicht "belohnt" damit, dass sie ungehindert Gras fressen kann. War ja auch bei mir ein Problem, dass Fernando quasi mit Kraft futter in der Box "belohnt" wurde (war bereits im Trog), wenn ere den Heimweg von der Koppel auf eigene Faust antrat.
Losreißen ist bei Fernando mittlerweile kein Thema mehr. Ich kann ihn von beiden Seiten am fast lockeren Strick führen, er ist top anständig!
Nur bei der SB und dem Stallpfleger schafft er es noch ab und zu. Aber leider beherzigen diese meine Tipps nicht (zuerst die anderen Pferde vom Eingang scheuchen und dann erst Fernando rausführen, ihn von der anderen Seite führen und sicherheitshalber ins Halfter fassen, wenn sie merkt, dass er immer wieder den Kopf nach außen dreht). Und da mein Pferd nicht das einzige ist, der sich losreißt, ist dies leider ein allgemeines Stallproblem. Und dadurch hat meiner das Losreißen ja leider gelernt...
__________________ LG, Birgit
Reittagebuch
Fernandos Fotobox
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30.07.2010 08:33 |
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Hafi Frau

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 05.07.2007
Beiträge: 3.289
Herkunft: Marburg
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Waves: ich kann nur immer sagen: ein Pferd, das brav mitgeht, und von dem ich genau weiss, dass es nicht losbrettern wird, das darf mit mehr Strick laufen.
Ein Pferd, bei dem ich davon ausgehe, dass es wegrennen wird hab ich ganz eng bei mir, den Kopf immer zu mir rüber gestellt. Ich behalte das Auge und das Ohr im Blick.
Gehen Auge und Ohr von mir fort, weiss ich schon, dass da was ist, was interessanter ist als ich.
Ich hole mir die Aufmerksamkeit zurück, indem ich blitzartig stehen bleibe oder eine unerwartete Kurve mit dem Pferdevorderteil antrete. (Nicht wenden, nur im rechten Winkel vom Pferd weg abbiegen). Oder, indem ich das Pferd in diesem Augenblick rückwärts treten lasse.
Mir ist aufgefallen, dass sie das quasi "planen", was sie als nächstes machen wollen, und zwar BEVOR sie noch losgedonnert und weg gelaufen sind.
Beobachte sie mal gründlich, wenn Du sie an der Hand hast. Du wirst nach einiger Zeit feststellen, dass Du regelrecht sehen kannst, wenn sie anfängt, sich "Gedankencomics" über das kurz darauf folgende Weglaufen zu malen.
Wenn Du sie genau dabei (beim Gedankencomic durchspielen) unterbrichst, kann sie das Weglaufen hinterher nicht mehr durchführen. Probier es aus, ich bin sicher, Du wirst feststellen, dass es funktioniert.
Ich würde bei Deinem Pferd erst einmal zu Beginn der Arbeit immer davon ausgehen, dass sie auf der Weide bleiben will und versuchen wird, sich loszureissen.
Losreissen kann sich ein Pferd aber erst dann, wenn es eine gewisse Distanz zum Menschen herbeigeführt hat. Die Stellung des Kopfes zum Menschen hin ist schon der erste Schritt, diese Distanz gar nicht erst auftreten zu lassen.
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Tagebuch
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30.07.2010 09:52 |
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lena und sissy

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 04.02.2009
Beiträge: 3.544
Herkunft: Hannover
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| Zitat: |
| Ein Pferd, bei dem ich davon ausgehe, dass es wegrennen wird hab ich ganz eng bei mir, den Kopf immer zu mir rüber gestellt. Ich behalte das Auge und das Ohr im Blick. Gehen Auge und Ohr von mir fort, weiss ich schon, dass da was ist, was interessanter ist als ich. Ich hole mir die Aufmerksamkeit zurück, indem ich blitzartig stehen bleibe oder eine unerwartete Kurve mit dem Pferdevorderteil antrete. (Nicht wenden, nur im rechten Winkel vom Pferd weg abbiegen). Oder, indem ich das Pferd in diesem Augenblick rückwärts treten lasse. |
Der Text gefällt mir
Ich hab mit Sissy ab und zu ein ähnliches Problem, da sie immer nur fressen will. Egal ob das beim Spazieren ist oder beim Ausreiten :-O
@ Waves:
Notfalls lege ich den Strick halt über die Nase und wenn man dann mal zieht merken die auch was, natürlich ohne das es wehtut!
Hast du es mit ner Trense versucht? Oder nimmst du immer nur das Halfter? Mit ner Trense hast du mehr Kraft als mit dem blöden Strick
Ansonsten gefällt mir das Auge-in-Auge-Spiel sehr gut, werde ich mal ausprobieren (danke
)
Liebe Grüße und @ waves viel Glück
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Tagebuch <3
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31.07.2010 19:40 |
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Tönnchen

Blondschopf-Flugkünstler


Dabei seit: 23.07.2007
Beiträge: 866
Herkunft: Fröndenberg
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Hi..
also ich führe Anton grundsätzlich mit Strick über der Nase.
Lach..mein Mann ist schon hinter ihm her Ski gefahren weil er abgehauen ist.
Und mein Mann ist Modell: Deutsche Eiche.
Ich sehe es bei Anton an den Augen ob er den Strick über die Nase braucht oder nicht.
Sobald ich dieses blitzen sehe kommt er drüber.
Und der Witz ist...sobald er nur merkt das der Strick über der Nase ist würde er niemals anstallten machen sich loszureißen oder wo anders hinwetzen zu wollen.
Habe den Strick über der Nase auch noch nie wirklich zum Einsatz bringen müssen.
Keine Ahnung warum er..sobald das Ding drüber ist niemals diskutiert.
Gruß
Melanie mit Anton
__________________ Yoda: Dunkel die andere Seite sein
Obi Wan: Laber nicht...iss Deinen Toast
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01.08.2010 23:13 |
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