Preise für Haflingerfohlen & Jungpferde |
janni

Mutproben-Bestreiter
  
Dabei seit: 22.02.2008
Beiträge: 140
 |
|
Moin
ich habe für meine erste HaffiStute vor 14 Jahren 1000,-DM bezahlt. Sie war damals schon 13 Jahre jung
Abstammung hier war Mandl als Vater und Winar als MutterVater
Aus dieser Stute habe ich ein Fohlen gezogen, Abstammung hier Arman von Aramis, sie wurde für 850,-DM verkauft- aus Zeitgründen-leider!! Zweijährig..
Meinen jetztigen Haffi haeb ich für 1000,-€ direkt vom Züchter gekauft, zweijährig Abstammung hier Walzerkönig und Stubai
|
|
27.08.2008 19:45 |
|
|
Marina
Einfanghochleistungssportler

Dabei seit: 20.12.2005
Beiträge: 566
Herkunft: Tönisvorst/Ndrh.
 |
|
Halo.
ich kann mich den Aussagen von Westhoven nur anschließen. In Deutschland gibt es keine Züchtung am Bedarf vorbei. Nur durch die "Schlachtimporte" wird hier der Markt für gute Nachzuchten beeinträchtigt. Die Zahl der Züchter und damit der Fohlen ist in D stark rückläufig.
Ich werde aber ebenfalls mein Stutfohlen aus einer StPrSt. Mutter von einem Prämienhengst nicht für 500,00 € verkaufen.
__________________ www.Haflingerhof-Janssen.de
|
|
27.08.2008 23:11 |
|
|
Warissa01

Haflinger-Fan-Outer


Dabei seit: 26.12.2007
Beiträge: 46
Herkunft: Österreich
 |
|
Ja das ist glaub ich am ganzen Haflingermarkt zur Zeit der Fall!
Mein Erlebniss dazu:
Wir haben zwei Hengstfohlen zu verkaufen und wollen eines um 700€ verkaufen. Auf einer Regional Schau is hat mich jemand gefragt wie viel eben ein hafifohlen von uns kostet. Ich sage 700Euro.
Darauf fährt mich derjenige ein was wir uns eigentlich einbilden denn er hat eine Stute um 1000Euro gekauft die Straßen sicher im reiten und fahren ist.
Ich mein was soll das?
So denken viele Leute zur Zeit! Und 700Euro sind doch eh schon total billig!
Der Markt ist zur Zeit unten durch!!!
__________________ lg warissa
<~~ liz.Stolzalm (Mein ganzer Stolz!)
|
|
27.08.2008 23:56 |
|
|
Die-2-Pfälzer

Einfanghochleistungssportler

Dabei seit: 18.05.2006
Beiträge: 619
Herkunft: Rheinland-Pfalz
 |
|
Hallo,
jaja die Jungpferdepreise sind immer wieder ein brisantes Thema.
Zum Vergleich mit den Fjordpferden sollte man sich vor Augen führen warum es Vergleichsweise viel mehr Haflinger und Haflingerzüchter gibt.
Der Markt hat irgendwann nach wesentlich mehr Haflingern verlangt als nach Norwegern.... und die Züchterschaft hat darauf reagiert.
Ich denke die haben es nicht besser drauf (werden ja überwiegend von den selben Verbänden betreut) sondern die Nachfrage ist bei den Norwegern relativ stabil geblieben.
Der Markt reagiert auch immer verzögert...... aber er reagiert und zwar gewaltig wenn ich die Zahlen der Verbände anschaue. Leider kommt er im Bereich der zukünftigen Gebrauchspferde preislich immer noch nicht zu einem ordentlichen Niveau....warum wohl?
Auch dem Freizeitreiter ist mit einem guten bis sehr guten Jungpferd mehr gedient und was bitte verdient ein deutscher Züchter reell an einem Absetzer? Die Kosten wurden hier ja schon aufgelistet.... wie kann es sein das dann Fohlen für wesentlich weniger von den Tierschützern angeboten (auf den deutschen Markt geworfen) werden?
Ich rede nicht von Pferde 2. Klasse, denn auch darunter sind etliche gute...... aber genau die Züchter dieser Pferde sind es welche sich die Vorwürfe anhören müssten.... aber denen ist es egal ob ihr Überschuss zum Metzger oder zum Tierschützer geht.... diese machen munter weiter..... und die welche sich gedanken machen reduzieren, reduzieren,.... oder hören sogar ganz auf!
@Samuray: Ein behindertes Pferd (sorry aber genau das ist dein Kleiner wenn es ihn selbst auch wenig belastet) zu verkaufen ist fast nicht möglich... wäre nur interessant wie sein Züchter mit anderen Fohlen agiert welche nicht gleich "weggehen". Ich weis wovon ich rede... habe selbst einen kleinen behinderten Wallach im Stall.... kostet mich das selbe wie seine unbehinderten Kollegen (sogar noch unwesentlich mehr).... den Kleinen habe ich in die Welt gesetzt.... ich habe die Verantwortung zu tragen.... auch wenn er eigentlich zum Verkauf gedacht war......
Für 500 EURO bekam / bekommt man bei uns ebenfalls gewiss kein Fohlen!
.... Nicht mal Behinderte!
LG Martina
|
|
28.08.2008 04:07 |
|
|
samira

Moderator
   

Dabei seit: 11.11.2005
Beiträge: 1.005
Herkunft: Österreich
 |
|
Generell habe ich mit der Schlachtung von Pferden kein Problem. Ich hab mich diesbezüglich schon einige Male geäußert, auch ganz offiziell mit einem Artikel in der "Haflinger aktuell" - der wohl die Gemüter sehr erhitzt hat. Ich möchte keines meiner Pferde essen, finde aber grundsätzlich nichts Verwerfliches daran!? Das "Recht" sich darüber zu beschweren haben m.M. nach lediglich reine Vegetarier! Wogegen ich den Transport und die oft sehr schlechte Behandlung von "Schlachttieren" sehr wohl anprangere! Aber ebenso kritisiere ich so genannte Tierschützer, die Fohlen zu Hauf aufkaufen und spätestens im Winter den Pferden keine anständige Aufzucht mehr gewährleisten können! Ja, ja Jungpferdeaufzucht kostet eben Geld! Aber das nur mal kurz am Rande ...
Eines muß man wohl auch mal anmerken: Es gibt in der Zucht eben keine Garantie für irgend etwas. Auch die noch so gut gemeinte und ausgetüfftelte Anpaarung kann in die Hose gehen - und Zucht ist eben auch immer mit Selektion verbunden!
Ich für mich, halte es einfach. Decke ich meine Stuten, dann ziehe ich in Erwägung dass ich ein Fohlen unter Umständen NICHT verkaufen kann - aus welchem Grund auch immer - und es bei mir in Aufzucht bleibt. Ich bin somit auf keine Dumping-Preisfeilschereien angewiesen und MUSS nicht verkaufen ... und ich bin der Meinung Qualität hat ihren Preis. Und diese Qualität beschränkt sich nicht nur auf die des Pferdes, sondern auch auf seine Aufzucht und seine Erziehung! Meine Pferde sind geimpft und regelmäßig entwurmt und ich beschäftige mich von Anfang an mit ihnen. Grunderziehung wie das Aufhalftern, Hufegeben, Führen sind selbstverständlich. Das kostet aber alles Zeit und Geld ...
__________________ LG Samira
--------------------
Fetter Hobbit - ssspuckt alle an ...
|
|
28.08.2008 10:43 |
|
|
snoopy_max
Dickschädel-Opfer
   

Dabei seit: 07.06.2008
Beiträge: 264
Herkunft: Hannover
 |
|
| Zitat: |
Original von Warissa01
Ich sage 700Euro.
Darauf fährt mich derjenige ein was wir uns eigentlich einbilden denn er hat eine Stute um 1000Euro gekauft die Straßen sicher im reiten und fahren ist.
|
Dann muss ich relativ dämlich gewesen sein, denn ich habe meinen Snoopy als Schlachtfohlen von einer privaten Retterin für 750 Euro gekauft. Dass 750 Euro nicht der Schlachtpreis waren bzw. sie also zum Preis, zu dem sie bzw. ihr Verein, ihn freigekauft haben, noch ordentlich was drauf gepackt haben, wusste ich damals schon, aber trotzdem waren 750 Euro für einen Jährling damals in meinem Rahmen (1000 Euro waren die Grenze).
|
|
28.08.2008 21:47 |
|
|
Hafi Frau

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 05.07.2007
Beiträge: 2.544
Herkunft: Marburg
 |
|
Wenn ich Frau Westhoven richtig verstanden habe sagt sie einige Posts weiter oben, dass aus dem Grund kein Fohlen gerettet wird, obwohl die TSCH. Organisationen das nicht verstehen oder verstehen wollen, weil DURCH das "Retten" der Tiere ein Markt eben für 0815 Fohlen für 500 Euro geschaffen wird. Sie "sind ja sooo billig und man tut ein gutes Werk damit". Haha. Im Zweifelsfall hat man damit über Preis ein Fleischpferd gekauft.
Was mit dabei irgendwie noch nicht in den Kopf will: es gibt ja durchaus auch Züchter, die ihre Stuten von richtig guten Hengsten belegen lassen, wie das bei uns der Fall ist. Über die Abstammung der Mutter weiss ich wenig ( Arabella, MV Liz Student MM Angie aus Brutus x Astoria, wobei Liz Student abstammt von Stuntman und Strumer) aber auf der Vatersseite haben wir das volle Programm der A-Linie mit Atlantic, Amethyst, Amadeus, Afghan II usw. und Müttern wie PrSt. Daily oder Kathinka van de Heksenketel...
Wobei: ich hab jetzt hier noch einmal geschaut: der Hengst Stuntman ist der Vater von Stecher II, der derzeit im Stadl Paura deckt, eine der Mütter stammt von Afghan II ab, also ist auch die Mutterlinie sorgfältig und liebevoll durchgezüchtet.
Wieso werden solche Hengstfohlen ebenfalls zu 500 Euro (mehr wird es nicht gewesen sein) verkauft?
Bei Amadeus war es offenbar so, dass er quasi schon fast beim Schlachter stand, wenn er Kurt nicht so gefallen hätte. Der hat ihn dann kurzerhand mit eingepackt und dem Züchter gesagt: beide oder keiner.
Sein Züchter hat heuer nur eine Stute belegen lassen, noch einmal von Atlantic, und das Stutfohlen, das dabei herausgekommen ist, das wird er behalten. Als Ersatz für seine eine Mutterstute, die langsam zu alt zum Züchten wird. Also werden die beiden Hengstfohlen von Atlantic im letzten Ende für ihn Ausschuss gewesen sein, weil er, wie er mir am Telefon gesagt hat, nicht den langen Atem hat und auch nicht das Ansehen beim Verband um seine Hengste im Zweifelsfall gut gekört zu bekommen.
Also sind Amadeus und Anton Ausschuss beim Versuch der Nachzüchtung von Stutfohlen. Hm.
Aber so ganz versteh ich das trotzdem nicht, zum Kuckuck!
Ich habe für Amadeus damals 800 Euro bezahlt und der Dicke ist jeden Cent davon Wert, wenn nicht sogar ne Ecke mehr, wie sich nach und nach zeigt. Irgendwie hab ich schon den subjektiven Eindruck, dass man bei ihm einfach die super durchgezüchteten Linien spürt.
Warum werden solche Fohlen "aussortiert"??? In die Zucht eines solchen Tieres hat doch mal jemand richtig Zeit und Geld und Herzblut investiert.
__________________ Unsere neue Fotobox
Tagebuch
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Hafi Frau: 29.08.2008 01:01.
|
|
29.08.2008 00:32 |
|
|
Wenka

Blondschopf-Flugkünstler


Dabei seit: 01.04.2008
Beiträge: 947
Herkunft: Ldkr. Miesbach in Oberbayern
 |
|
| Zitat: |
Original von Hafi Frau
Warum werden solche Fohlen "aussortiert"??? In die Zucht eines solchen Tieres hat doch mal jemand richtig Zeit und Geld und Herzblut investiert. |
Hengstfohlen, die nicht in die Hengstaufzucht gegeben werden (ich meine damit DIE Hengstaufzucht, wo sich der Züchter, Besitzer, Käufer einen späteren Deckhengst davon verspricht), werden doch nicht aussortiert.
In Süddeutschland werden jährlich 1-2 % eines Jahrgangs gekört!!! Diese Zahlen sollten eigentlich alles sagen. Die restlichen 98-99% sind keinesfalls Ausschuss. Das, glaube ich, sieht jetzt auch kein Züchter so. Viele Freizeitreiter oder Haflingerfans fassen es immer etwas empfindlich auf, wenn ein Züchter sagt, dass das Hengsfohlen für die Zucht wohl nichts taugt. Damit sagt er nur, dass dieses Fohlen in seinen Augen nicht zu den 1-2% seines Jahrgangs gehört. Ein Züchter behält sich eben meistens nur die Tiere selber, von denen er sich verspricht, dass er mit ihnen in der Zucht weiterkommt.
In der Warmblutzucht wird doch auch nicht von Ausschuss gesprochen, wenn ein Hengst nicht körfähig ist?!? Dann wird er gelegt und alle diese Wallache gehen weg wie warme Semmeln, denn jeder Freizeitreiter, der seit 1 Jahr auf A-Niveau reitet, meint er bräuchte unbedingt einen Donnerhall-Nachkommen (der natürlich im 5-stelligen Bereich liegt, was den Preis angeht), damit er sein Potential als Reiter auch ausleben kann!
Es hat halt lange nicht jeder Züchter die Möglichkeiten, Hengstfohlen, die er nicht gut verkauft bekommt, aufzuziehen und dann 3- oder 4-jährig als Wallache und eingeritten zu verkaufen - LEIDER!!! Denn hätte ein Großteil der Züchter diese Möglichkeit bzw. würden von den Verbänden in diese Richtung Lösungswege angeboten, dann würde der Preis für Haflingerfohlen ganz anders ausschauen. Der Haflinger ist in erster Linie ein Freizeitpferd. Und viele Leute, die sich endlich den Traum vom eigenen Pferd erfüllen, wollen dann auch sofort reiten bzw sofort mit dem einreiten beginnen können. Ein Großteil dieser Kunden ist nicht bereit, ein Fohlen zu einem angemessenen Preis zu erwerben und noch die 3 Jahre zu warten, bis man dann endlich reiten kann.
Viele Verkäufer sprich Züchter müssen aber mangels Aufzuchtmöglichkeiten die Fohlen als Absetzer verkaufen. Das führt zu dem schlechten Preisniveau, das zur Zeit so herrscht. Es ist nicht so, dass kein Markt für Haflinger da wäre, nur will eben ein Großteil der Käufer ein erwachsenes Pferd, ein Großteil der Züchter will dagegen Absetzer verkaufen. Das passt halt nicht zusammen.
Und was soll man denn machen, wenn man als Züchter ohne Aufzuchtmöglichkeiten einen Hengstabsetzer verkaufen möchte, aber nur wenige potentielle Käufer da sind? Da gibt es dann genug Züchter, die froh sind, wenn ihre Fohlen noch einen Platz bekommen, der NICHT Richtung Italien geht, und geben die Tiere unter Wert ab.
Noch ein paar Worte zur "Zucht nur für den Metzger": Wenn ein Landwirt/Züchter tatsächlich nur damit sein Geld verdienen wollte, indem er für den Metzger züchtet, meint ihr dann nicht, dass dieser besagte Landwirt nicht selber schlau genug wäre, dass er seine Haflingerzucht aufgibt und Rassen züchtet, mit denen er wirklich Geld beim Schlachter verdienen könnte? Percherons z.B.? Außerdem muss man ja, wenn man nur Schlachter beliefert, nicht unbedingt mit eingetragenen Hauptstammbuch- und Staatsprämienstuten züchten und man muß auch nicht von gekörten Hengsten belegen lassen, die um 200€ Decktaxe kosten. Die Pferde, die der Schlachtung zugeführt werden, benötigen lediglich einen Pferdepass und den bekommt auch ein "Nicht-Rassepferd". Das wäre die wesentlich günstigere Lösung. Führt euch das mal vor Augen, bevor solche Aussagen wie: "der züchtet nur für den Schlachter, weil er da sicher sein Geld bekommt" gemacht werden.
Schlusswort: Es wäre sehr schön, wenn mehr potentielle Käufer den Wert einer gut durchgezüchteten Linie und einer artgemäßen Aufzucht erkennen würden und dem Herzblut des Züchters Rechnung tragen würden.
LG
__________________ Im Ava: Rentier
|
|
29.08.2008 08:37 |
|
|
samira

Moderator
   

Dabei seit: 11.11.2005
Beiträge: 1.005
Herkunft: Österreich
 |
|
@Hafi_Frau: Die MV - Linie über Student - Stuntman - Strumer ist mindestens so qualitativ wertvoll und durchgezüchtet wie die A-Linie die du hier anspricht
... der Hengst Stuntman ist eigentlich ein reiner Tiroler, er stammt aus der hervorragenden Stute Mada/T und hat bisher 2 gekörte Söhne Stecher II und Student (der aber bereits verstorben ist) - sorry OFFTOPIC.
@Wenka: Du beschreibst die Problematik eigentlich ganz richtig. Viele kleinere Züchter haben die Möglichkeit der artgerechten Hengstaufzucht leider nicht und oft auch nicht die Möglichkeiten und Fertigkeiten des Einreitens/Fahrens. Dazu kommt, dass eine vernünftige Aufzucht & Ausbildung eine ganz schöne Summe Geld und zeit kostet, selbst wenn man es selber machen kann. Und viele Züchter möchten und können sich diesen Aufwand nicht antun. Wobei die Nachfrage an gut gerittenen/gefahrenen Wallachen absolut steigt und viele Leute auch bereit sind, einen vernünftigen Preis zu bezahlen!
__________________ LG Samira
--------------------
Fetter Hobbit - ssspuckt alle an ...
|
|
29.08.2008 10:56 |
|
|
Westhoven
Dickschädel-Opfer
   
Dabei seit: 17.08.2007
Beiträge: 424
Herkunft: NRW
 |
|
Nein, HafiFrau, Du scheinst mich nicht ganz richtig verstanden zu haben.
Der Grund, warum unter dem Strich kein Pferd ( damit auch H-Fohlen ) vor dem Schlachter gerettet wird, ist darin zu suchen, dass es eine relativ grosse NACHFRAGE nach Pferdefleisch gibt. Ob in Italien, Frankreich, Belgien, Holland, ....., die Nachfrage nach Produkten aus Pferdefleisch ist dort relativ hoch. Der "rheinische Sauerbraten" - eine deutsche Spezialität auf ursprünglich Pferdefleischbasis hergestellt - besteht hierzulande zu 99,9 % aus Rindfleisch.
Entziehe ich also auf der einen Seite diesem potentiellen Nachfragemarkt das gewünschte Produkt ( = Pferd ), ohne dass die Nachfrage danach sinkt, wird der Markt es sich woanders besorgen ! Durch diesen "Eingriff" in den Wirtschaftskreislauf wird das Problem allenfalls VERLAGERT / VERSCHOBEN , aber nicht behoben. Wenn der Eine nicht mehr zur Verfügung steht, wird sich nach einem Anderen umgeschaut !
Fazit: Der Pferdefleischverzehr muss verboten werden !!!!
Da das Pferd in D einen traditionell hohen Stellenwert genießt und der Pferdefleischverzehr ziemlich verpönt ist, im Gegensatz zu den vorgenannten Ländern, ist hier die Gefahr der Schlachtung sehr viel geringer.
Diese Situation nutzen die Tierretter gezielt aus, um mittels Druck über die "Tränendrüse" ( weil sie ja Überschuss sind und kleine Mängel haben ......) hier erfolgreich potentielle und gutgläubige Abnehmer zu finden. Das führt zwischenzeitlich dazu, dass zig verschiedene T-Sch-O. und jede Menge Privatinitiativen MEHRERE hundert Fohlen ( vornehmlich Hengstfohlen aus Italien und Österreich ) jedes Jahr ZUSÄTZLICH auf den deutschen Markt bringen. KURIOSERWEISE WIRD VON DEN GLEICHEN ORGANISATIONEN DEN DEUTSCHEN ZÜCHTERN VORGEWORFEN, DASS SIE EINE ÜBERPRODUKTION BETREIBEN UND DIE EIGENE ZUCHT EINSTELLEN SOLLEN !?
Diese Fohlen werden dann auch noch zu Dumpingpreisen ( oft auch ohne Papiere aber mit Knebelschutzvertägen ) an die "Frau" ( ist i.d.R. so ) gebracht. Diese Preispolitik beeinträchtigt den Züchterabsatz zusätzlich NEGATIV und spielt damit den Metzgern wieder in die Hände !
Natürlich haben auch 0.8.15 Fohlen eine Existenzberechtigung - diese Diskussion finde ich langsam "albern". Aber auch bei anderen Tierarten werden nicht nur die "Dreibeinigen" und Kranken geschlachtet.
Auch die immer wieder zitierte "Superabstammung" ( die meiner Meinung nach viele hier überhaupt nicht richtig einschätzen können, da sie sich mit "Zucht" noch nie richtig beschäftigt haben bzw. die notwendige Erfahrung fehlt - sorry ! ) ist doch in diesem Zusammenhang vollkommen irrelevant ! Auch wenn der Vater "Lieber Gott" ( oder Donnerhall ) heissen würde - entscheidend sollte doch die Qualität des Nachkommens sein !? Dazu trägt aber auch massgeblich die mütterliche Abstammung bei, die oft überhaupt nicht berücksichtigt wird oder nicht eingeschätzt werden kann - mangels Kenntnis .
Auch in der Warmblutzucht lassen sich letztlich nur die Pferde gut vermarkten, die neben einer guten Abstammung zusätzlich eigene "Qualitäten" aufzuweisen haben. Ansonsten sind auch diese nur 0.8.15 Pferde. Allerdings findet man bei den "Warmblutleuten" auch mehr Bereitschaft, für gute Qualität auch einen angemessenen Preis zu zahlen !
__________________ Westhoven
|
|
29.08.2008 11:10 |
|
|
Hafi Frau

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 05.07.2007
Beiträge: 2.544
Herkunft: Marburg
 |
|
Oh, jetzt. Der Markt "verlangt" eine Fleischmenge AB. Tierschützer verkloppen in einem Jahr davon eine Menge A an gutgläubige Rettungswillige. Da der Markt aber die Fleischmenge AB benötigt wird im nächsten Jahr die Menge A + B + Sicherheitsfaktor C aufgelegt und man wundert sich ganz fürchterlich, wieso das nie aufhört.
Ist doch ganz klar. Wenn der Markt eine bestimmte Fleischmenge fordert, man aber daraus immer wieder was wegnimmt und sich dabei schlau vorkommt, dann werden die Produzenten die Produktion erhöhen, weil sie sonst die Preise für das Fleisch erhöhen müssten und da ist der Pferdefleisch-Esser ziemlich empfindlich. Keiner zahlt da gerne mehr für, dass die "doofen Deutschen" so blöd sind, sich immer wieder als "Pferderetter" zu betätigen. Ich geh mal davon aus, dass wir hier in Deutschland eine Hochburg für Pferderetter sind.
Jo, ich bin ja gerne in Frankreich. Das einzige, was mir da missfällt sind die Boucheries Chevalines, die speziell auf Pferdefleisch ausgelegten Metzgereien, weil man dort offenbar Pferdefleisch von anderen Fleischsorten zu trennen hatte.
__________________ Unsere neue Fotobox
Tagebuch
|
|
29.08.2008 12:29 |
|
|
eps57

Haflinger-Sattelwärmer
 
Dabei seit: 09.07.2006
Beiträge: 1.173
Herkunft: nrw
 |
|
| RE: Schlachtung von Fohlen |
 |
| Zitat: |
Original von Westhoven
Auch die immer wieder zitierte "Superabstammung" ( die meiner Meinung nach viele hier überhaupt nicht richtig einschätzen können, da sie sich mit "Zucht" noch nie richtig beschäftigt haben bzw. die notwendige Erfahrung fehlt - sorry ! ) ist doch in diesem Zusammenhang vollkommen irrelevant ! Auch wenn der Vater "Lieber Gott" ( oder Donnerhall ) heissen würde - entscheidend sollte doch die Qualität des Nachkommens sein !? Dazu trägt aber auch massgeblich die mütterliche Abstammung bei, die oft überhaupt nicht berücksichtigt wird oder nicht eingeschätzt werden kann - mangels Kenntnis .
Auch in der Warmblutzucht lassen sich letztlich nur die Pferde gut vermarkten, die neben einer guten Abstammung zusätzlich eigene "Qualitäten" aufzuweisen haben. Ansonsten sind auch diese nur 0.8.15 Pferde. Allerdings findet man bei den "Warmblutleuten" auch mehr Bereitschaft, für gute Qualität auch einen angemessenen Preis zu zahlen ! |
Ich muß hier ja noch grinsen, auch wenn das Thema dazu keinen Anlaß bietet! Hier wurde der 'Nagel auf den Kopf getroffen' und das ist auch der Grund, dass so viele Züchter das Zuchtziel eben nicht erreichen!
...aaaber man kann ja keinem verbieten wegen Unkenntnis der Materie weiter zu züchten und die Zuchtverbände freuen sich über die Mitgliedsbeiträge!
Trotzdem sind die Tiere wieder die Leidtragenden!
__________________ Grüße aus dem Münsterland
Angelika
|
|
29.08.2008 12:49 |
|
|
Aris

Einfanghochleistungssportler

Dabei seit: 15.05.2007
Beiträge: 518
 |
|
Es gibt in Deutschland eine Überproduktion an Haflingern.
Weshalb sonst stand mein Aris (gesund und munter, Vater: gekörter Hengst, Mutter: Staatsprämienstute) als Jährling bei einem Schlachter in Nordrhein-Westfalen? Dorthin gebracht wurde er von einem deutschen Züchter. Ich nenne sowas Zuchtüberschüss. "Haflingerfohlen-Retten" ist nicht immer falsch.
Ich glaube nicht, dass durch den Import von Fohlen der hiesige Markt überschwemmt wird, sondern dass daneben ein zweiter Markt entsteht. Ich kenne einige, die ein oder sogar mehrere Schlachtfohlen gekauft haben. Niemand von denen wollte sich ein Pferd zulegen (waren bereits versorgt), sondern haben diese Fohlen zusätzlich zum eigentlichen Bedarf gekauft (in dem Fall Freiberger, aber ist ja das gleiche Prinzip).
__________________ Das Leben ist zum Leben da.
Fotos
|
|
29.08.2008 15:17 |
|
|
Pony-Glück

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 14.05.2007
Beiträge: 2.727
Herkunft: Flörsbachtal im Spessart
 |
|
| Zitat: |
Original von Aris
, Vater: gekörter Hengst, Mutter: Staatsprämienstute |
Nicht allein die Abstammung ist garant für ein "gutes" Fohlen. Jedes Fohlen ist ein Individuum, trotz super Gene kann es sich schlecht entwickeln.
Habe selbst in Ebbs in der IMEX Box Fohlen mit "Superabstammungen" gesehen, also z.B Vater Amadeus, Mutter Elitestute. Weiß gestiefelte Beine (was mich persönlich nichts stören würde als Freizeitpferd) war da der kleinste Makel. Die Fohlen waren z.T. sehr überbaut, Beine krumm um nur ein paar Fehler zu nennen.
Weiterhin muss ich Samira Recht geben, generell habe ich nichts gegen das Schlachten, ich würde zwar selbst nie Pferdfleisch essen und von mir wird nie ein Pferd ohne driftigen Grund (natürlich nur aus gesundheitilichen Gründen) zum Schlachter gehen.
Deswegen würde ich aber kein Fohlen für 500 € verkaufen, nur dass es weg ist.
Wenn es der Markt nicht hergibt, bleibt es eben zur Aufzucht bei mir.
__________________ *ELH Steinadler*
Ava: Steinadler
|
|
29.08.2008 15:50 |
|
|
eps57

Haflinger-Sattelwärmer
 
Dabei seit: 09.07.2006
Beiträge: 1.173
Herkunft: nrw
 |
|
| Zitat: |
Original von Lieblingsangestellte
Deswegen würde ich aber kein Fohlen für 500 € verkaufen, nur dass es weg ist.
Wenn es der Markt nicht hergibt, bleibt es eben zur Aufzucht bei mir. |
Es gibt aber durchaus genügend Deutsche Züchter, die keine Aufzuchtmöglichkeiten haben und trotzdem ihre Stuten jedes Jahr belegen lassen. (mir pers. bekannt) Für die ist es unumgänglich, dass die Fohlen spätestens zum Winter hin verkauft sind! Diese verkaufen auch die Fohlen, wenn es sein muß, unter Preis und an Händler/Schlachter und machen somit den Deutschen Markt kaputt!
Also hat man genügend 'Schwarze Schafe' in den eigenen Reihen!
__________________ Grüße aus dem Münsterland
Angelika
|
|
29.08.2008 17:19 |
|
|
Westhoven
Dickschädel-Opfer
   
Dabei seit: 17.08.2007
Beiträge: 424
Herkunft: NRW
 |
|
Manchmal muss man hier im Forum offensichtlich Eulen nach Athen tragen bis man eventuell verstanden wird ( seufz ).
Auch in D gibt es ein paar Mitmenschen, die "Pferdefleischfresser" sind, die also Pferdefleisch nachfragen und die Schlachthöfe veranlasst, Pferde auch zu schlachten. Ohne Nachfrage kein Grund zur Schlachtung. Richtig ?
Ich finde es aus tierschutzrechtlichen Gründen richtig, dass dieser "Bedarf" aus dem eigenen Land gedeckt wird. Der quälende, unzumutbare Transport über unzählige Kilometer quer durch Europa ist ja wohl unstreitig abzulehnen. Oder ?
Die Entscheidung darüber, ob und welches Tier den Weg zum Schlachter antritt, ist für und Aussenstehende nicht immer ersichtlich oder gar nachvollziehbar. Aber wer bitteschön macht sich denn vergleichsweise bei Rind, Kalb, Schwein, Geflügel, ..... darüber Gedanken. Oder sind das Tiere zweiter Klasse ?
Wir müssen uns mit dem Gedanken abfinden, dass das Pferd nicht nur unser treuester Begleiter, Kuscheltier, liebster Schatz ...... ist, es ist auch ein "Lebensmittel" und wird als solches gehandelt. Schaut doch nur mal in die Equidenpässe !
Nochmals ! In D gibt es keine Überproduktion an Pferden ( wie Aris selbst sagt, werden ja alle Rassen geschlachtet ), ansonsten wären die Schlachthöfe überfüllt bzw. das Angebot wäre höher als die Nachfrage. Das ist aber nicht der Fall ! Dabei muss noch berücksichtigt werden, dass D innerhalb Europas bezüglich der Anzahl der geschlachteten Pferde mit grossem Abstand zu den "Schlusslichtern" zählt.
Dagegen stören die Schlachtfohlenimporte den hiesigen Züchterabsatzmarkt sehr wohl. Sie senken eindeutig die reellen Vermarktungschancen der Züchte für ihre Fohlen. Warum soll auch jemand 1000,- Euro ( oder auch mehr ) für ein Fohlen ausgeben, wenn er auch eins ( natürlich mit Suuuuuperabstammung, man hat aber die Eltern nie gesehen ) für 400,- bis 500,- bekommen kann, zumal wenn er ja auch noch eine gute Tat begeht !?
Der zweite negative Effekt ist, dass sich diese Preis auf dem Käufermarkt herumsprechen und den Eindruck festigen, dass diese Preise "normal" sind !
Wahrscheinlich hat sich auch Aris Züchter eine andere Absatzmöglichkeit gewünscht. Möglicherweise war aber dieser Platz bereits durch ein Exschlachtfohlen besetzt, wodurch Aris jetzt zum "Kandidaten" wurde. Jedenfalls sind mir genug derartiger Fälle bekannt.
Auch der zusätzliche Kauf aus dem Rettungsgedanken heraus ( aber am eigenen Bedarf vorbei ) löst das Problem nicht, da es aus den bereits mehrfach genannten Gründen nicht zu lösen ist. Es heizt den Kreislauf nur noch weiter an !
Ich spreche niemandem ab, dass er mit seinem gereteten Pferd glücklich und zufrieden sein kann und die beste Wahl überhaupt getroffen hat ( wünsche auch persönlich alles Gute und viel Freude ), aber dennoch ist an dessen Stelle irgendwo ein Anderes bei einem Schlachter "nachgerückt". Tut mit leid !
@ Hafi Frau
Ja, wir Deutschen sind die Hochburg der Pferderetter.
Auch in Holland sind mir die speziellen Pferdemetzgereien bekannt. Aufgrund der relativ hohen Vorkommensdichte - wie auch in Frankreich -, müssen die ja ordentlich was verkaufen !?
__________________ Westhoven
|
|
29.08.2008 18:09 |
|
|
Pony-Glück

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 14.05.2007
Beiträge: 2.727
Herkunft: Flörsbachtal im Spessart
 |
|
| RE: Schlachtung von Fohlen |
 |
Ich denke Westhoven`s Meinung ist nichts mehr hinzu zu fügen und schließe mich dem vollkommen an.
__________________ *ELH Steinadler*
Ava: Steinadler
|
|
29.08.2008 21:10 |
|
|
Twinkle

Dickschädel-Opfer
   

Dabei seit: 19.06.2008
Beiträge: 261
Herkunft: Ruhrgebiet
 |
|
Ich musste jetzt 3 Anläufe nehmen um zu schreiben sonst wäre ich wahrscheinlich hochkant aus diesem Forum geflogen!!!
Ich habe meinen Alphéus vor der Wurst gerettet - ich habe natürlich mehr als den Schlachtpreis gezahlt, schliesslich ist der Schlachter auch gleichzeitig Händler und will verdienen. Alphéus gehört zu den 98% der jährlichen Hengstfohlen in Deutschland, die optisch nicht den Zuchtvorstellungen in Deutschland entsprechen. Egal, dass er St.Pr.St. im Stammbaum hat, Weltsiegerhengste, egal dass der Vater hessischer Körungssieger ist - alles egal, denn Alphéus hat Apfelflecken und eine zu dunkle Mähne!!!
Wenn das Kerlchen läuft schwebt er regelrecht übern Boden, aber egal - er hat nicht die richtige Farbe.
Wieso landet so einTier beim Schlachter? Wenn es nicht zuviele Haflinger geben würde dann hätte er sicherlich einen schönen Platz gefunden. Komischerweise ist er "quer" durch Deutschland gekarrt worden, Züchter in MV, Schlachter in NRW. Wollte der Züchter nicht dass jemand "lokales" mitbekommt, dass sein Fohlen zur Wurst sollte?
An die Züchter unter euch hier:
Ich verurteile nicht generell Züchter, also fühlt euch bitte nicht angegriffen!
Ich verurteile die "Massenproduktion", denn nichts anderes ist es wenn ich meine Stuten jedes Jahr belegen lasse, teilweise noch mit Fohlen bei Fuß! Tatsache ist, dass gerade in Alpenregionen vermehrt Fohlen zu sehen sind, die dann im Herbst auf dem Transport nach Italien gehen (meistens von Österreich aus).
Ich kenne zwei Orgas die Fohlen aus Österreich retten - da verdient niemand (ausser dem Züchter) auch nur einen Cent dran!
| Zitat: |
| aber dennoch ist an dessen Stelle irgendwo ein Anderes bei einem Schlachter "nachgerückt". Tut mit leid ! |
Dem stimme ich dir zu, deswegen muss dringend an die Züchter appelliert werden weniger Fohlen zu "produzieren"!!!
Ich nenne mich Tierschützerin, deswegen habe ich auch bei 7 Tieren nur 2 von seriösen Züchter. Die anderen sind aus dem Tierschutz.
LG
Jess
BTW: Ich bin Veganerin!!!
__________________ Alphéus' Fotobox
Unser "Reit"tagebuch
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Twinkle: 30.08.2008 19:31.
|
|
30.08.2008 19:28 |
|
|
Pony-Glück

Langmähnen-Bändiger
    

Dabei seit: 14.05.2007
Beiträge: 2.727
Herkunft: Flörsbachtal im Spessart
 |
|
| Zitat: |
Original von Twinkle
Alphéus gehört zu den 98% der jährlichen Hengstfohlen in Deutschland, die optisch nicht den Zuchtvorstellungen in Deutschland entsprechen. Egal, dass er St.Pr.St. im Stammbaum hat, Weltsiegerhengste, egal dass der Vater hessischer Körungssieger ist - alles egal, denn Alphéus hat Apfelflecken und eine zu dunkle Mähne!!!
Wenn das Kerlchen läuft schwebt er regelrecht übern Boden, aber egal - er hat nicht die richtige Farbe.
BTW: Ich bin Veganerin!!! |
Wie gesagt, und ich sage es nochmal:
Nicht die "TOP-Abstammung" alleine ist garant für ein gutes Tier.
Auch meine Stute hat Apfelflecken (na ja, oder einfache Haferflecken) und ist Staatsprämie. Meine andere Stute hat kleine "Edelflecken" (2,3 kleine weiße Punkte auf der Schulter) und ist im "bösen" Tirol mit 76 Pkt. eingetragen gewesen. Elitehengst Notting Hill z.B. hat ein Bein weiß gestiefelt.
So eng wird es mit der "falschen" Farbe also nicht gesehen.
Es ist bei Züchtern generell "normal" dass eine Stute mit Fohlen bei Fuß erneut belegt wird. Teils schon in der Fohlenrosse. Ob und wieoft die Stute leer bleibt, ist dem Züchter zu überlassen.
Ich möchte noch anmerken, dass ich selbst kein Probleme damit habe ein Tier zu töten, das gehört teils zu meinem Job. Da ich auch selbst Fleisch (Wild) für meine eigene Gefriertruhe "produziere", ist das mit 1000 mal lieber, als dass ich im Supermarkt irgendwo ein Fleischprodukt aus nicht artgerechter Tierhaltung kaufe.
Dennoch würde keines meiner Fohlen zum Schlachter geben, nur schade, dass es schwierig ist ein Fohlen in gute Hände zu einem angemessenen Preis zu verkaufen. Haben doch viele ein importiertes Fohlen vor dem Schlachter gerettet und somit eine gute Tat getan.
__________________ *ELH Steinadler*
Ava: Steinadler
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Pony-Glück: 30.08.2008 21:01.
|
|
30.08.2008 19:47 |
|
|
|
|
|
 |
Impressum
|